WJ Waldeck-Frankenberg

Nachbericht Besuch beim Internationalen Suchdienst in Bad Arolsen

Am 17. Juni waren wir zu Besuch beim Internationalen Suchdienst in Bad Arolsen, einem der weltweit größten Sammlungen von Dokumentationen aus der Zeit der Nazi-Herrschaft.

Die Unterlagen, welche von den Alliierten in Bad Arolsen zentralisiert wurden, umfassen die Betroffenen aus Osteuropa. Gerade die Namensordnung zur richtigen Identifizierung Vermisster und Kriegsgefangener ist besonders schwierig gewesen. Ein Name wie Kaczynsky hat dutzende Schreibweisen, je nachdem, welcher Nationalität der aufnehmende Helfer war. Jeder versteht es anders. Deshalb gibt es beim ITS ein eigenes Wörterbuch, das ähnliche Namen und Laute aufführt.

Noch immer gibt es beim ITS genügend Arbeit für rund 300 Angestellte. Suchanfragen sind noch kostenlos.

Dieser Besuch war interessant und teilweise erschütternd. Die Arbeit ist aber sehr wichtig und verdient daher großen Respekt. Den Besuch beim ITS kann man jedem nur empfehlen. Wir bedanken uns beim ITS für die freundliche Behandlung und die erhellenden Einsichten.



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